
Warum warten? Die Magie der Kurzwellen-Infrarot-Strahlung
Die meisten Öfen sind langsam. Sie brauchen lange Zeit, um die Luft zu erhitzen – anschließend muss man wieder warten, bis diese Luft schließlich die Pizza erwärmt hat. Das ist wirklich lästig.
Wir haben beschlossen, auf diese Methode zu verzichten. Stattdessen verwenden wir Kurzwellen-Infrarot-Kristallröhren. Stellen Sie sich vor, die Sonne scheint Ihnen am Juli-Nachmittag auf die Haut – Sie müssen nicht warten, bis die Luft warm wird, um die Wärme zu spüren; Sie spüren sie sofort. Genau so funktionieren auch diese Röhren: Sie strahlen Energie direkt in das Essen ab.
Wie es tatsächlich funktioniert
In diesen Röhren befindet sich ein Wolframfadennetz, das in hochreinem Quarzglas eingebettet ist. Sobald man den Schalter umlegt, erreicht dieses Fadennetz seine maximale Temperatur. Es muss nicht erst eine Stunde lang gewartet werden, bis der Stein die Wärme aufgenommen hat.
Die Photonen treffen direkt auf den Teig. Es handelt sich dabei um eine völlig andere Art des Backens: Man heizt nicht den Raum, sondern sendet Energie direkt in die Krume des Brotes.
Die technischen Details
Das Quarzglas ist hier der Schlüssel. Es lässt das Infrarotlicht ungehindert durchdringen, ohne es aufzunehmen. Zudem werden bestimmte Beschichtungen auf die Röhren aufgetragen, um die Wärme besser kontrollieren zu können. Dadurch entsteht ein hervorragendes Backergebnis – die Energie dringt in die Krume ein, ohne die Beläge vorher zu verbrennen.
Für diejenigen, die die Geräte bauen, haben wir es einfach gehalten. Wir verwenden Standard-Verbindungen vom Typ R7 oder SK15. Diese passen einfach hinein – es ist keine spezielle Verkabelung notwendig.
Die Nachteile (denn nichts ist perfekt)
Wenn man so viel Wärme so schnell freisetzt, entstehen Probleme. Die Stellen, an denen das Quarzglas auf Metall trifft, leiden unter der hohen Temperatur. Wenn die Luftzirkulation im Ofen nicht ausreichend ist, sammelt sich Wärme um die Verbindungen – dadurch können diese beschädigt werden. Außerdem muss sichergestellt werden, dass der Ofen genug „Luftfluss“ hat. Glas dehnt sich schnell aus und zusammen, wenn die Temperatur von kalt auf 300 °C steigt. Wenn das Glas zu fest fixiert ist, kann es zerbrechen.
Aber wenn alles richtig gemacht wird, kann man auf die riesigen Öfen verzichten. Man erhält genau dieselben Ergebnisse – nur in einem Gerät, das einen Bruchteil der Platzierung eines normalen Ofens benötigt. Es geht einfach schneller.